15. Württembergische Classic vom 17. - 20. Juni 2010 rund um den Chiemsee

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hatte die Schirmherrschaft für die Württembergische Classic mit Start und Ziel in Prien am Chiemsee übernommen. Der Begriff „Schirmherrschaft“ bekam vom 17. bis 20. Juni 2010 eine völlig neue Dimension. Es regnete so viel wie noch nie zuvor bei einer Württembergischen Classic. Der guten Stimmung während der etablierten Veranstaltung tat das jedoch keinen Abbruch.

Glanz und Gloria bei der Württembergischen Classic

  • Begrüßung - am Mittwoch, den 16. Juni,
    während Rallye-Profi Michael Münzenmaier einen Team-Lehrgang durchführte, reisten die ersten Teilnehmer an. Zum Presse Kick-off am Donnerstag, den 17. Juni, um 12.30 Uhr (Fotos rechts oben mit Bürgermeisterin Renate Hof, zweite von links, neben Thomas Schäfer), hatten schließlich alle Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen die Dokumentenausgabe und die technische Abnahme absolviert und lauschten den Begrüßungsworten von Veranstaltungsleiter Thomas Schäfer und Renate Hof, Bürgermeisterin der Marktgemeinde Prien am Chiemsee, sowie von Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Priener Tourismus GmbH. Moderator Michael Hagemann ließ für die Journalisten und interessierten Zuhörer aber auch die Rennfahrer Eberhard Mahle, unter anderem Berg-Europameister von 1966, Helmut Bross, Deutscher Meister 1968, 1969, 1970 und 1972 und Interserie-Meister 1977, Clemens Schicketanz, zehnfacher Le Mans-Teilnehmer, und Harald Eckl, zweifacher Deutscher Motorrad-Meister, zu Wort kommen. „Höchstleistung verbindet“, ist der Brückenschlag zwischen den Rennfahrer-Größen und den 200 Teams der Württembergischen Classic.
  • Prolog - am Donnerstag, den 17. Juni
    Vor allem die rund 30 Vorkriegs-Boliden waren bereits am Donnerstag-Prolog über den Tatzelwurm nach Neubeuern gefordert. Während diese beim trockenen Start in Prien am Strandbad Prienavera noch Wetter-optimistisch gestimmt waren, wurden sie unterwegs von so starken Schauern überrascht, dass die alten Trommelbremsen und die betagten Beleuchtungen an ihre Grenzen kamen. Wieder trocken und gut gelaunt kamen abends alle Teilnehmer im Festzelt am Strandbad zu einem zünftigen bayerischen Abend zusammen. Dr. Jochen Kriegmeier, Vorstandsmitglied Württembergische Versicherung AG und Württembergische Lebensversicherung AG, begrüßte die Gäste.
  • 1. Etappe - am Freitag, den 18 Juni
    Die Route führte zunächst zu einer Frühstückspause nach Bad Reichenhall. Den Neustart übernahm Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner persönlich, unterstützt von den Anfeuerungsrufen vieler Kinder eines nahe gelegenen Kindergartens. Eberhard Mahle und Helmut Bross gaben Autogramme und frühstückten anschließend mit Gewinnern einer Sonderaktion der Generalagentur der Württembergischen von Andrea Lippert. Während die Rennfahrerlegenden zu einem Empfang mit Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon nach Prien zurückreisten, bewegte sich das rollende Museum weiter nach Fuschl am See und über Laufen/Salzach nach Tengling am Tachinger See. Von dort ging es zurück nach Prien, wo die ersten Teilnehmer um 17.45 Uhr auf dem Marktplatz ankamen. Bevor diese ihre letzte Sonderprüfung des Tages auf dem rund 500 Meter langen Rundkurs antraten, erlebten sie noch die Eröffnungsrunde der politischen Delegation in einem Mercedes 220 SEb-Rennwagen, und einem Mercedes 220 S Cabriolet.

    Zuvor hatte Dr. Alexander Erdland, Vorsitzender des Vorstands der Wüstenrot und Württembergische AG, den Finanzminister mit seiner Gattin Karin, Klaus Stöttner, MdL, sowie Priener Verbände und Unternehmer in der Casa Kronast auf dem Marktplatz begrüßt. Die gemeinsame Abendveranstaltung fand in einem Festzelt auf dem Marktplatz statt.
  • 2. Etappe - am Samstag, den 19. Juni,
    Dr. Alexander Erdland übernahm selbst das Steuer eines Ford Mustang von 1965 und fuhr die gesamte Tagesetappe mit. Die Route führte nach Wasserburg am Inn und über Neuötting, wo die Teilnehmer vom stv. Bürgermeister Karl-Heinz Niederhammer begrüßt wurden, nach Burghausen zur Mittagspause auf dem Stadtplatz. Über das Städtchen Seeon gelangten die Teilnehmer schließlich wieder zurück nach Prien, wo sie von Regen-resistenten Zuschauern herzlich empfangen wurden.
  • Der Galaabend - krönender Abschluss
    Der Galaabend, im Festzelt am Strandbad, mit einer feierlichen und zugleich kurzweiligen Siegerehrung, konnte wieder einmal zu Recht als ein krönender Abschluss bezeichnet werden. Dr. Erdland schwärmte bei seiner Ansprache von der Ausdauer und der Leistung der 200 teilnehmenden Teams und berichtete von seinen persönlichen Erlebnissen als Teilnehmer. Der Vorsitzende des Vorstands war schließlich nicht nur dabei, sondern mittendrin.

Auf Wiedersehen bei der nächsten Württembergischen Classic.