Porsche 904 vor Mercedes-Benz 220 SEb
Die bayrische Staatsministerin Dr. Beate Merk eröffnete die Fahrerparade mit einem Porsche 356 BT6 Carrera.
25 Vorkriegsfahrzeuge nahmen an der 14. Württembergischen Classic teil

Große Begeisterung bei der Württembergischen Classic am Bodensee

Stuttgart, den 12.06.2009

Die Oldtimer-Rallye Württembergische Classic vom 4. bis 7. Juni 2009 mit Start und Ziel in Lindau war ein großer Erfolg. Bereits zum vierzehnten Mal veranstaltete die Württembergische Versicherung AG, eine Tochtergesellschaft des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), den Wettbewerb für historische Fahrzeuge. In diesem Jahr konnte das Unternehmen als Schirmherren die Ministerpräsidenten der Länder Bayern und Baden-Württemberg gewinnen.

Über 180 Schönheiten auf vier Rädern der Baujahre 1928 bis 1984 ließen Anfang Juni die Herzen der Zuschauer der Württembergischen Classic am Bodensee höher schlagen. Welchen Stellenwert die renommierte Oldtimer-Rallye inzwischen hat, beweisen die prominenten Schirmherren, die Ministerpräsidenten von Bayern und Baden-Württemberg, Horst Seehofer und Günther H. Oettinger. Vor Ort dabei waren Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk [Bild rechts] und Tübingens Regierungspräsident Hermann Strampfer.

Mit von der Partie waren auch bekannte Persönlichkeiten aus der Motorsportszene wie die BMW-Legende Jochen Neerpasch, Eberhard Mahle, früherer Werksfahrer verschiedener Marken, und der ehemalige Porsche-Rennleiter Manfred Jantke. Neerpasch fuhr die Rallye mit einem BMW M 1, Mahle mit einem Mercedes-Benz 220 SEb und Jantke mit einem Porsche 953.

Start und Ziel der Veranstaltung war dieses Mal die malerisch gelegene Insel Lindau im Bodensee. Die insgesamt etwa 600 Kilometer lange Strecke mit 27 Wertungsprüfungen führte am Donnerstag, den 4. Juni, ins Allgäu und am Freitag, den 5. Juni, nach Vorarlberg. Den Abschluss der Etappe bildete eine Fahrerparade durch die Altstadt der Insel Lindau, bei der Tausende Zuschauer die Teams in ihren wunderschönen Oldtimern und Youngtimern begeistert begrüßten. Am Samstag, den 6. Juni, fuhr das „rollende Museum“ schließlich um den Bodensee.

An den Zwischenstopps der Rallye wie beispielsweise in Weingarten, Salem und Konstanz wurden zünftige Streckenfeste gefeiert. Moderatoren stellten dieankommenden Fahrzeug vor, und Außendienstmitarbeiter der W&W-Gruppe gestalteten die Feste.

Bei einem Empfang im Alten Rathaus vor dem Start zur Fahrerparade würdigte die Oberbürgermeisterin von Lindau, Petra Seidl, die Entscheidung der Württembergischen, das Städtchen am Ostzipfel des Bodensees als Veranstaltungsort ausgewählt zu haben. Dr. Beate Merk und Hermann Strampfer bewunderten die schönen und wertvollen alten Autos und nutzten die Gelegenheit, auch einmal selbst eine Runde mit ihnen zu fahren. Merk gratulierte Lindau zur Württembergischen Classic und sagte: „Ich kann mir vorstellen, dass manche Stadt sich die Finger danach leckt."

Die erfolgreiche Geschichte der Rallye, die längst eine feste Größe im historischen Automobilsport ist, soll im nächsten Jahr fortgeschrieben werden. Nach derzeitiger Planung wird die Württembergische Classic 2010 in der Region Stuttgart stattfinden.

Der Stand der Meisterschaft Classic Masters, zu der die Württembergische Classic zählt, kann unter www.classicmasters.de abgerufen werden.